
Projektmanagement ist Projektmanagement - egal worum es geht, oder? "Ganz im Gegenteil" schließt eine Studie der RWTH Aachen, in der 400 F&E-Projekte unter die Effectuation-Lupe genommen wurden. Während sich in Projekten mit geringem Innovationsgrad die Tugenden traditionellen, kausalen Projektmanagements bewähren, sollten besonders innovative F&E-Projekte nach Effectuation organisiert werden. Mehr dazu im hier verlinkten Artikel aus Technologie & Management 3/2010.

"Endlich gibt es für jenen Teil des Managements, den wir Personalisten oft schon intuitiv gelebt haben, aber niemals benennen konnten, eine Fachbezeichnung und eine Legitimierung." so Helga Widowitz, Leiterin der Personalentwickung an der Med-Uni Graz, über Effectuation in der Personalentwicklung. In einem mehrseitigen Artikel im der
Strategie-Arbeit wird meist mit kausalen Analyseprozessen assoziiert: Aus erkannten Stärken, Schwächen, Bedrohungen und Gelegenheiten soll durch Nachdenken die richtige Strategie abgeleitet werden. Die österreichische
"Ungewissheit umgibt uns - trotzdem beruht der Großteil dessen, was Wirtschaftsuniversitäten lehren und Manager im Alltag tun darauf, von Vergangenem auf Zukünftiges zu schließen." So eröffnete Prof. Stuart Read das IMD Global Business Forum am 3.5. in Wien. Als pragmatische Alternative bot er den anwesenden IMD Alumni und Top-Managern seine Erkenntnisse aus ...
Wann? Mittwoch, 19.5.2010, 19:00
Die
Das IMD (Lausanne) tut es. INSEAD (Fontainebleau), die London Business School, die RWTH (Aachen), die WHU (Vallendar) und die Vlerick Management School (Gent) tun es. Eine Reihe weiterer namhafter Universitäten in Deutschland, Holland, Belgien, Schweden, Finnland, England und Irland tun es. Effectuation ist nicht nur theoretisch lern- und lehrbar, sondern nun auch definitiv in der Praxis der europäischen Entrepreneurship- und Management-Ausbildung angekommen.
Sie müssen in ungewissen Situationen Entscheidungen treffen und die Zukunft gestalten? Die Frage „Was soll ich als Nächstes tun?“ lässt sich mit einer Strategie viel einfacher beantworten als ohne. Im Artikel "Das PAVE-Modell für Entscheider" (
Workshop 6. und 7.November 2009. Sie müssen in ungewissen Situationen gute Entscheidungen treffen und unternehmerisch handeln? Das ist zum Beispiel für ManagerInnen, InnovatorInnen, Selbständige, BeraterInnen und PolitikerInnen immer öfter so. Die gängigen Werkzeuge des Gestaltens versagen, wenn es um schwer einschätzbare Situationen geht.
"Coaching ist die zielorientierte Begleitung ..." So und ähnlich beginnen viele Coaching-Definitionen. Was aber, wenn die Zukunft ungewiss und das Umfeld so dynamisch ist, dass klare Ziele einfach (noch) keinen Sinn machen? Der Coachinglehrgang von Payer & Partner bietet ein 2-tägiges Modul "Coaching unter Ungewissheit". Die theoretische Basis: Effectuation. Nächster Start: Oktober 2009.
Ein Unternehmen durch eine Wirtschaftskrise manövrieren, neue Produkte in einem neuen Markt platzieren, als erster von Spanien nach Indien segeln oder als Berufstätiger mit zwei Kindern ein Studium beginnen und dabei ausgeglichen bleiben - das alles sind sehr komplexe Problemstellungen. "Wie gehen wir das an?" fragt die Lehrveranstaltung "Vernetzt denken und handeln" im neuen Master-Studiengang "Sales Management" an der
"Marketingverantwortliche müssen immer häufiger unter Unsicherheit entscheiden. Vielleicht können sie von erfolgreichen Unternehmern lernen, wie man auch ohne viele Daten gute Entscheidungen treffen kann." (Handelsblatt, 24.6.2009).



