
Projektmanagement ist Projektmanagement - egal worum es geht, oder? "Ganz im Gegenteil" schließt eine Studie der RWTH Aachen, in der 400 F&E-Projekte unter die Effectuation-Lupe genommen wurden. Während sich in Projekten mit geringem Innovationsgrad die Tugenden traditionellen, kausalen Projektmanagements bewähren, sollten besonders innovative F&E-Projekte nach Effectuation organisiert werden. Mehr dazu im hier verlinkten Artikel aus Technologie & Management 3/2010.
Wie soll man Innovation im Unternehmen organisieren? Das ist natürlich eine Fangfrage - es gibt keine richtig-richtige, allgemeingültige Formel für gute Innovationsvorhaben. Was Nutzen bringt und gute Ergebnisse erzielt, ist kontextabhängig. Es gibt jedoch grundsätzlich unterschiedliche Arten, an Innovationsvorhaben heranzugehen. Je nach Herangehensweise wird man unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen erzielen. Zwei Extrembeispiele:
„Netzwerk Qualifizierung Tourismus“ (NQT) rückt den Personalproblemen in Tourismusbetrieben zu Leibe. Effectuation diente als methodische Basis für das innovative Projekt, das zwischen April 2008 und März 2009 abgewickelt wurde. Es ist gelungen, ein seit Jahren bekanntes und nur mangelhaft gelöstes Problemfeld sehr pragmatisch zu bearbeiten und mit Betroffenen ohne lähmende Analyse oder „reden über die Probleme“ ins Tun zu kommen.
„Da sich im Laufe des Projektfortschritts auch das Wissen der Beteiligten entwickelt, sind die zu Beginn fixierten Ziele wahrscheinlich nicht die richtigen“, so Helmut Berger (CONSIM) zu einer Grundproblematik im Management von Change-Projekten (Die Presse, 21.2.2009). Er schlägt vor, den kausalen Zugang aus dem klassischen Projektmanagement mit den Prinzipien der Effectuation zu verbinden. Mehr dazu im Presse-Artikel "


