Was kann man von sehr erfahrenen Unternehmern lernen? In diesem Video beschreibt Prof. Saras Sarasvathy, wie sie die Expertise von Entrepreneuren untersucht und Effectuation gefunden hat.
Freitag, 3. Juli 2009
Sarasvathy spricht über die "Unternehmerische Methode"
Samstag, 27. Dezember 2008
Neujahrs-Vorsätze nach Effectuation
Sind Sie heute genau dort, wo Sie zu Silvester 2007 hin wollten? Nein? Waren es etwa nicht Ihre Ziele, die Sie dort hingeführt haben, wo Sie heute sind? Und Sie sind sogar froh darüber, dass Sie unterwegs Chancen genutzt haben, die Sie beim Weggehen noch nicht kannten? Stolz darauf, Schwierigkeiten und Turbulenzen nicht nur vermieden sondern zu ihrem Vorteil genutzt zu haben? Dankbar dafür, dass Sie sich von Anderen auf dem Weg beeinflussen ließen und dadurch wirklich Neues entdeckt haben? Aus Sicht herkömmlicher kausaler Logik, die uns nahe legt Prognosen zu machen und – schon bevor wir loslegen – ein möglichst klares Ziel zu haben, war das dann allerdings nicht besonders professionell.
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Sonntag, 30. November 2008
Zielambivalenz zum Nachlesen
Mittelorientiert statt zielorientiert vorgehen - das war der Schwerpunkt beim Vortrag "Effectuation - Denken und Handeln jenseits kausaler Logik" bei der CTC-Academy. Von "nicht kausal" ist es jedoch gedanklich nicht weit zu "nicht rational". Doch kausales Vorgehen setzt Prognosen der Zukunft voraus. Ist es nicht höchst rational, unter Anwendung von Effectuation auf kausale Prognosen zu verzichten, wenn sich die Zukunft der Vorhersehbarkeit entzieht? Dazu ein paar Gedanken und Beispiele im hier verlinkten Text: <<< Nachlese Effectuation >>>
Samstag, 29. November 2008
Effectuation bei Google
Innovative MitarbeiterInnen haben viele Ideen. Manche davon sind – auch noch im Rückblick – gut. Doch wie kann man mit Blick nach vorne auswählen, was in Form von Innovations-Projekten tatsächlich weiter verfolgt werden soll? Google hat dazu eine ganz pragmatische Regel: „Wenn du eine Idee hast, die du verfolgen möchtest, dann finde mindestens zwei Stakeholder, die bereit sind mitzumachen.“
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Montag, 19. November 2007
Zotter Schokolade, Effectuation und die süßen Seiten des Lebens
Der Österreichische Unternehmer Josef Zotter ein Musterbeispiel dafür, wie man mit Effectuation auf Basis dessen, wer man ist, was man weiß und wen man kennt ein Unternehmen entwickeln kann. Er kreierte in wenigen Jahren und praktisch ohne finanzielle Grundausstattung eine neue lukrative Nische im von internationalen Konzernen dominierten Schokolademarkt.
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Samstag, 25. August 2007
5 Prinzipien der Effectuation
Eine Möglichkeit, das Erfahrungswissen von Entrepreneurship-Experten lehr- und lernbar zu machen, ist die Formulierung von zugrunde liegenden Prinzipien. Die Prinzipien der Effectuation unterstützen Entrepreneure im Denken und handeln in Umfeldern hoher Unsicherheit (Und welche Umfelder neuer Unternehmen sind das nicht?). Sie ermöglichen Gründern, Kontrolle über ihre neune Unternehmungen zu erlangen, damit sie in ihrem Umfeld nicht nur navigieren, sondern ihre Umwelt auch formen und unerwartete Ereignisse nutzen können
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„Affordable Loss“-Prinzip: Leistbarer Verlust statt erwarteter Ertrag
Entrepreneure sind jederzeit bereit auch hohe Risken einzugehen. Falsch, sagt Sarasvathy (vgl. Sarasvathy 2006b). Die Experten sind demnach zwar bereit, soviel zu riskieren, dass sie am Spiel ihrer Wahl teilnehmen können, im Allgemeinen handeln sie jedoch konservativ und risikoavers. Die Basis für ihre Entscheidungen stellt dabei ein selbst definierter, maximal tragbarer Verlust (Affordable Loss) dar. Innerhalb dieser Verlustgrenze wird mit möglichst vielen Alternativen experimentiert. Bei ähnlichem Erwartungswert bezüglich des Ergebnisses werden Alternativen bevorzugt, die weitere Alternativen eröffnen bzw. offen lassen. Des Weiteren wird die günstigere oder kostenlose Alternative sowie die Möglichkeit die es erlaubt, schneller kleine Erfolge oder Misserfolge zu erzielen bevorzugt. Kausale Entscheider kalkulieren hingegen mit einem erwarteten Gewinn und suchen nach der besten Strategien, um diesen zu optimieren. Ist diese gefunden, dann macht man sich auf daran, die dafür erforderlichen Mittel bereitzustellen (vgl. Sarasvathy 2001a).
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